11.05.2017

Ermittlungen wegen illegaler Erntehelfer

Illegal beschäftige Erntehelfer im Visier (Symbolbild)
Foto: Scheel

Razzia zum Beginn der Erntezeit: 500 Einsatzkräfte haben landwirtschaftliche Betriebe in der Vorderpfalz kontrolliert. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern verdächtigt Bauern, Erntehelfer illegal beschäftigt zu haben.

Ein weiterer Vorwurf der ermittelnden Staatsanwaltschaft Kaiserslautern: Die Landwirte sollen den Arbeitern nicht den gesetzlichen Mindestlohn gezahlt haben. Insgesamt sechs Bauernhöfe wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der Vorderpfalz durchsucht.

Bei der Razzia wurden der Behörde zufolge 26 Geschäftsräume, Produktionsanlagen und Wohnungen der insgesamt 15 Beschuldigten durchsucht. An der Aktion waren mehrere Hauptzollämter mit insgesamt rund 500 Einsatzkräften beteiligt, außerdem sieben Staatsanwälte. Mit dabei waren beispielsweise Beamte aus Karlsruhe, Saarbrücken und Koblenz.

Die verdächtigten Landwirte sollen eine Vielzahl von Saisonarbeitskräften als geringfügig Beschäftigte gemeldet haben. Diese sind sozialversicherungsfrei. In Wirklichkeit sollen die Helfer aber Vollzeitbeschäftigte gewesen sein. Damit hätten aber Sozialversicherungsbeiträge für die Helfer aus dem osteuropäischen Raum gezahlt werden müssen.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Geschäftsunterlagen und Datenbestände sichergestellt. Mit Hilfe von Dolmetschern seien zahlreiche Saisonarbeiter als Zeugen vernommen worden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: SWR.de


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Ausgabe 03/2017

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