06.03.2018

Huelva: Tief Emma verursacht schwere Schäden in Erdbeer- und Strauchbeerkulturen

Foto: Agrosegura

Wie Fruchthandel online nach Informationen der spanischen Agrar-Versicherungsgesellschaft Agrosegura berichtet, hat Tief Emma mit Sturm und Windböen bis zu 100 km/h im Südwesten von Spanien schwere Schäden in Erdbeer-, Himbeer- und Heidelbeerkulturen und deren Infrastruktur wie Makrotunnel etc. verursacht. Nach Emma kam es zu neuen Unwettern mit Starkwind (einschließlich Tornados) und intensiven Niederschlägen, die die Schäden weiter vergrößerten. Bis heute liegen Schadensmeldungen für eine Produktionsfläche von ca. 1.130 ha und 1.282 betroffene Gewächshäuser vor.

Ca. 60% der Branche verfügt über eine Agrar-Versicherung für Erdbeeren und Strauchbeeren. Für die Kampagne 2018 wurden über 940 Versicherungsverträge abgeschlossen, die ca. 7.100 ha und eine Produktion von über 220.000 t abdecken.  

Wie Agroseguro weiter mitteilt, hat Tief Emma auch Sturmschäden auf den Kanaren verursacht, hauptsächlich in Bananenplantagen, aber in geringerem Maße auch in Gemüse- und Exotenkulturen sowie an Gewächshäusern. Bis jetzt gab es Schadensmeldungen für eine Anbaufläche von ca. 1.600 ha, die sich überwiegend  auf La Palma, La Gomera und Teneriffa befinden.

Quelle: Fruchthandel online