19.06.2020

Obst bleibt teurer

Foto: Scheel

Wie Zeit online unter Berufung auf dpa mitteilt, müssen Verbraucher angesichts der Corona-Krise   weiter mit hohen Preisen für Obst und Gemüse rechnen. Trotz der Lockerung von Alltagsbeschränkungen bleibt die Lage auf dem Lebensmittelmarkt aus Expertensicht aber unsicher.

«Es wurde nicht weniger gegessen», sagte der Generalsekretär des Bauernverbands, Bernhard Krüsken, in Berlin. Gewechselt hätten aber die Absatzkanäle - mit einem Ausfall der Gastronomie und starken Zuwächsen im Einzelhandel.

Die Teuerung bei frischen Lebensmitteln bleibe im Juni hoch, sagte Hans-Christoph Behr von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft. Treiber seien weiterhin Obst, Schweinefleisch und Fleischwaren, in geringerem Maße auch Gemüse.

So war im Juni nach bisherigen Daten frisches Obst rund 20 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Auf der anderen Seite sinke ab Juli die Mehrwertsteuer von sieben auf fünf Prozent. Hintergrund von Preissteigerungen sei auch zusätzlicher Gesundheitsschutz für Saisonkräfte aus dem Ausland. Wahrscheinlich blieben die Erntekosten bei Gemüse im ganzen Sommer auf höherem Niveau als zuvor.

In Privathaushalten dürften nun zunächst haltbare Lebensmittel wie Konserven aufgebraucht werden, was den Absatz der Supermärkte etwas drücken könnte. Nach der wochenlangen Schließung von Restaurants und Kantinen laufe die Öffnung teils zögerlich.

Wegen Corona-Auflagen lohne sich das gar nicht für jeden Betrieb. Auch die absehbare Konjunkturschwäche mit Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit werde dem Außer-Haus-Verzehr sicher schaden, erläuterte Behr.

Quelle: Zeit online/dpa


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