24.03.2021

Spargelerne in der Pfalz beginnt

Das durchwachsene und für die Jahreszeit zu kalte Wetter in den letzten Wochen hat das Wachstum auf den Spargelfeldern in der Pfalz gebremst. Liebhaber des edlen Stangengemüses brauchen sich jedoch keine Sorgen zu machen: Sie können mit Sicherheit erntefrischen „Pfälzer Frühlingsspargel“ in Top-Qualität an den Oster-Feiertagen genießen!

Einer aktuellen Ernteprognose zufolge rechnen die Anbau- und Vermarktungsexperten bei Pfalzmarkt eG damit, dass die Temperaturen zeitnah anziehen. Spielt das Wetter mit, dann kann voraussichtlich bis Ende dieser Woche auf den ersten Feldern im „Gemüsegarten Pfalz“ das edle Stangengemüse gestochen werden.

In der Woche vor Ostern werden zunächst kleinere Mengen für den Verkauf in den Hofläden und auf Wochenmärkten erwartet. Mit größeren Erntemengen, die dann über die Handelsplattform in Mutterstadt bundesweit an den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) geliefert werden, rechnet Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse dann zeitnah nach Ostern.

Vorbereitungen bei Erzeugern und im „Spargelbüro“ laufen auf Hochtouren

Ein Indiz, dass es bald losgeht, sind die laufenden Vorbereitungen auf Erzeugerseite und im Vertriebsteam bei Pfalzmarkt eG. In Mutterstadt wird das traditionelle Spargelbüro ab Ende März mit Marktexperten besetzt. Sie kümmern sich dann bis zum traditionellen Ende der Spargelsaison, am Johannistag, ausschließlich um den Verkauf des königlichen Gemüses. Ein weiterer wichtiger Erfolgsbaustein für eine passgenaue Vermarktung ist die Zusammenarbeit mit der Obst- und Gemüsezentrale Rhein-Main eG (OGZ) in Griesheim. Bei Bedarf bündeln beide Partner die Erntemengen bei frischem Freilandspargel tagesaktuell. Auf diese Weise sollen auch große Auftragsvolumina seitens des LEH bestmöglich bedient werden.

Kommt es zu keinen Grenzschließungen wird der Spargelabsatz wieder steigen

Um die strengen Vorgaben zu erfüllen, haben viele Betriebe erneut massiv in die amtlich vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen investiert und beispielsweise auch die Voraussetzungen für eine entsprechende Unterbringung von Saisonarbeitskräften aus der EU getroffen. Da den Spargel-Erzeugern bei Pfalzmarkt eG im letzten Jahr, kurz vor dem Saisonstart, Corona bedingt nur etwa 30 Prozent der benötigten Arbeitskräfte zur Verfügung standen, kam es 2020 zu einem Rückgang beim Spargelabsatz von rund 40 Prozent. Aktuell haben viele Betriebe einen Teil der Mitarbeiter bereits vor Ort. Kommt es in den nächsten Tagen und Wochen nicht erneut zu Grenzschließungen, beziehungsweise zu Einreiseverboten für Arbeitskräfte aus der EU, dann wird sich die Absatzmenge aller Voraussicht nach wieder deutlich erhöhen. 

Mit 650 Hektar Anbaufläche ist die Pfalz ein besonders früher Spargel-Erzeuger

Da sich die Böden und das milde Klima hervorragend für den frühen Anbau eignen, ist der „Gemüsegarten Pfalz“ mit einer Anbaufläche von etwa 650 Hektar traditionell ein besonders früher und gewichtiger Spargelproduzent. Der Einsatz von schwarzer Folie und Pflanztunneln und die Spezialisierung der 33 Erzeuger, die in der laufenden Saison bei Pfalzmarkt eG Spargel anbauen, beschleunigen den natürlichen Erntevorsprung der Region nochmals entscheidend. Traditionell kommen die ersten Spargel bei Pfalzmarkt eG aus dem Raum Dudenhofen, Mutterstadt, Haßloch und Kandel. Kulturen, die unter Folie und auf Sandböden anwachsen, machen bei den ganz frühen Sorten meist das Rennen.

Grüner Spargel liegt im Trend und legt 2021 bei der Anbaufläche leicht zu …

In der abgeschlossenen Saison hatte Pfalzmarkt eG 18 Größensortierungen und Handelsklassen weißer Spargel und vier entsprechende Kategorien bei grünem Spargel im Angebot. Tendenziell steigt der Anteil an Grünspargel. 2021 umfasst dieser etwa acht Prozent der Fläche.

Erntepause und Winterfrost in 2020 wirken als Wachstumsturbo für die Kulturen

Die natürlichen Voraussetzungen für exzellente Qualitäten und eine idealerweise ertragreiche Spargelsaison sind gegeben. Der Winterfrost hat dafür gesorgt, dass die Spargelpflanzen den notwendigen Kälteschock als Wachstumsturbo erhalten haben. Außerdem wurde im Vorjahr wegen fehlender Erntehelfer weniger Spargel gestochen. Karl Völcker, Leiter des Spargelbüros bei Pfalzmarkt eG sagt: „Teilweise konnten die mehrjährigen Anlagen 2020 gar nicht beerntet werden. Da die Pflanzen ausgeruht sind, ist zu erwarten, dass wir in der laufenden Saison gute bis sehr gute Qualitäten und Erträge erhalten werden!“

Auch bei Bundzwiebeln, Radieschen sowie Kopf- und Blattsalaten setzt Pfalzmarkt eG auf die zeitnahe Belieferung des LEH nach Ostern

Die zwischenzeitliche Kälteperiode der letzten Wochen wirkt sich auch auf den Start in die deutsche „Salat- und Gemüse-Saison“ aus. In Kürze wird Pfalzmarkt den LEH und die bundesweiten Verbraucher wieder mit erntefrischen Salaten und knackigem Gemüse aus der Pfalz, Deutschlands größtem Gemüsegarten, beliefern. Reinhard Oerther, Vorstand bei Pfalzmarkt eG erklärt: „Wir gehen aktuell davon aus, dass die ersten Radieschen, Rhabarber, Bundzwiebeln sowie Kopf- und Blattsalate aus Freilandanbau ab Mitte April in den Handel kommen!“

Quelle: Pfalzmarkt


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