20.05.2020

Start von PAMIRA unter Auflagen

Foto: Scheel

PAMIRA, die Packmittel-Rücknahme Agrar, ist ein einfaches System zur sicheren und umweltgerechten Entsorgung und Wiederverwertung leerer Pflanzenschutzmittelverpackungen. Gartenbauliche und landwirtschaftliche Betriebe sammeln die angefallenen Verpackungen und geben sie an festgelegten Terminen von Ende Mai bis Anfang Oktober einmal jährlich kostenfrei an einer der bundesweit rund 300 Sammelstellen ab.

Die Verhaltensregeln für die Sammelstellen während der Corona-Pandemie finden sie hier.

Nach Kontrolle, dass die Annahmebedingungen erfüllt sind (s.u.), werden die Verpackungen angenommen, verpresst und stofflich oder energetisch verwertet. Das Entsorgungssystem PAMIRA wurde Anfang der 1990er Jahre von der deutschen PflanzenschutzIndustrie zusammen mit dem Agrargroßhandel auf freiwilliger Basis entwickelt. Die Kosten für das Sammeln,  die Logistik und die Verwertung der Verpackungen tragen die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Der Handel stellt die Sammelstellen bereit. Träger des Projekts ist die Chemie Wirtschaftsförderungs-GmbH, Frankfurt am Main.

Annahmebedingungen:

  • Die Verpackungen müssen das PAMIRA Zeichen tragen,
  • müssen gespült sein,
  • müssen trocken sein (austropfen lassen),
  • müssen nach Kunststoff, Metall und Beuteln sortiert sein,
  • die Verschlüsse sind getrennt anzuliefern,
  • und Behälter über 50 Liter sind zu durchtrennen.

Es werden auch volumenflexible Verpackungen wie Säcke, Beutel und Schachteln aus Kunststoff und Papier  angenommen. Bei der Anlieferung an der Sammelstelle werden die Verpackungen durch geschultes Personal geprüft.  Pflanzenschutzmittelverpackungen, die die Annahmebedingungen nicht erfüllen, müssen leider zurückgewiesen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pamira.de

Quelle: PAMIRA