12.05.2020

Weniger Erdbeeren in Nordbaden wegen Corona

Foto: Valenta

1.700 Tonnen Erdbeeren hat die Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden (OGA/Bruchsal) im vergangenen Jahr vermarktet, wie die Bruchsaler Rundschau berichtet. „Diese Menge erreichen wir 2020 garantiert nicht“, sagt OGA-Chef Hans Lehar. Dies liege auch an der Corona-Pandemie.

„Ich kenne keinen in Deutschland, der genügend Erntehelfer hat“, sagt Hans Lehar, der Chef der OGA. Aber auch ohne Corona nimmt die Erdbeer-Menge bei der OGA ab: Deren einstige „Erdbeer-Pioniere“ aus dem Rastatter Raum haben laut Lehar wegen des PFC-Themas die Produktion zurückgefahren. Bundesweit haben im vergangenen Jahr die Importe von Freiland-Erdbeeren die Inlandserzeugung überholt: 110.000 zu 109.000 Tonnen steht es nun.

Die Spanier – Erdbeer-Hauptproduzenten in Europa – hätten sich bei der Qualität verbessert, räumt Lehar ein. „Die spanische Erdbeere ist aber eine ganz andere Frucht.“ Diese sei beispielsweise viel härter. Muss sie wohl auch. Bis die Frucht vom Pflücken auf dem Feld in den deutschen Obst- und Gemüseabteilungen liegt, dauere es vier bis fünf Tage. „Zwei bis drei Tage sind es bei unseren heimischen Erdbeeren“, sagt Lehar.

Das Gros der Erdbeeren geht von Bruchsal aus an die Lebensmitteleinzelhandels-Konzerne. Edeka, Rewe, Aldi, Lidl & Co bringen 90 Prozent des Umsatzes. Für die restlichen zehn Prozent stehen die Großmärkte, die die OGA bis nach Hamburg beliefert.

Da ist gut Erdbeeren naschen: Bundesweit gehen 28,9 Prozent der deutschen Erdbeeren an die Discounter. Vollsortimenter wie Edeka und Rewe folgen mit 27,3 Prozent. Weitere Verkäufer auf dem Erdbeermarkt sind laut den Agrarmarktexperten der AMI die Erzeuger selbst (17,3 Prozent), Fachgeschäfte (10,9 Prozent) und Wochenmärkte (10,4 Prozent).

(Den kompletten Artikel finden Sie hier.)

Quelle: Bruchsaler Rundschau


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