01.03.2022
2021 in NRW 33 % mehr Freilandgemüse als 2020
Im Jahr 2021 wurden in Nordrhein-Westfalen mit 974 984 t 33,1 % mehr Freilandgemüse geerntet als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, entfiel dabei mit 327 083 t gut ein Drittel (33,5 Prozent) der Gesamterntemenge auf Möhren/Karotten. Die zweithöchste Erntemenge erzielten die Gemüsebauern 2021 mit Speisezwiebeln: 111 624 t wurden geerntet. Weißkohl lag mit einer Erntemenge von 78 813 t auf Platz drei. Die in Nordrhein-Westfalen im letzten Jahr geerntete Menge an Möhren und Karotten war um 53,5 % höher als im Jahr 2020 und sogar um 134,6 % höher als zehn Jahre zuvor (damals: 139 402 t). Die Erntemenge von Speisezwiebeln übertraf im Jahr 2021 die Vorjahreserntemenge um 60,3 %. Im Vergleich zum Jahr 2012 wurden sogar fast dreimal so viele (+194,2 %) Speisezwiebeln geerntet (damals: 37 943 t). In Nordrhein-Westfalen wurde im vergangenen Jahr auf einer Anbaufläche von 29 037 ha Freilandgemüse angebaut. 2 882 ha (9,9 % der Freilandgemüsefläche) wurden ökologisch bewirtschaftet. Die Gemüsearten mit den größten Anbauflächen im Land waren mit 4 771 ha Möhren/Karotten, gefolgt vom Spargel mit 3 957 ha. Zusammen belegten diese beiden Gemüsearten knapp ein Drittel 30,1 %der gesamten Gemüseanbaufläche im Freiland. Über zwei Drittel der Anbauflächen für Möhren/Karotten befanden sich in den Regierungsbezirken Düsseldorf (1 690 ha) und Köln (1 682 ha). Die größten Anbauflächen für Spargel gab es in den Regierungsbezirken Münster (1 469 ha), Detmold (940 ha) und Düsseldorf (930 ha). IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. Quelle: IT.NRW

