23. April 2026 Tunneltag und Köln-Auweiler: Innovationen für Praxis und Anbau
Die vergangenen Jahre haben die Obstbaubetriebe vor große Herausforderungen gestellt. Der Krieg in der Ukraine sowie verschiedene politische Entscheidungen haben spürbare Auswirkungen auf die Branche – steigende Produktionskosten und veränderte Absatzmärkte sind die Folge. Für Beerenobstbetriebe wächst damit der Anpassungsdruck deutlich. Viele Betriebe fragen sich, wie sich ihr Unternehmen künftig ausrichten sollte und welche Entscheidungen die richtigen sind.
Umso wichtiger ist es, sich über aktuelle Entwicklungen in der Produktion zu informieren und gleichzeitig den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen zu pflegen. Eine ideale Gelegenheit dazu bietet – kurz vor Saisonbeginn – der traditionelle Auweiler Tunneltag.
Die Landwirtschaftskammer NRW veranstaltet diesen gemeinsam mit dem Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer sowie dem Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe bereits zum neunten Mal. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 23. April, von 10-16 Uhr auf dem Versuchsgelände in Köln-Auweiler statt.
Das Versuchszentrum der Landwirtschaftskammer NRW in Köln-Auweiler ist auf die Weiterentwicklung von Produktionsverfahren im intensiven, geschützten Beerenobstanbau spezialisiert. Darüber hinaus werden auch Versuche im ökologischen Anbau durchgeführt. Entsprechend erwartet die Gäste ein vielseitiges Informationsprogramm rund um den Erdbeer- und Strauchbeerenanbau. Dieses wird von den Mitarbeitenden der Landwirtschaftskammer NRW aus Versuchswesen, Beratung und Pflanzenschutzdienst gestaltet.
Ergänzend dazu präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. Vertreten sind unter anderem führende Hersteller von Tunneln und Stellagen sowie Unternehmen aus den Bereichen Pflanzgefäße, Substrate, Düngung, Pflanzenschutz und Jungpflanzen.
Das Obstbauteam der Landwirtschaftskammer freut sich auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen die neuesten Entwicklungen im intensiven Beerenanbau zu diskutieren.
Simon Schrey und Sarah Meyer, Landwirtschaftskammer NRW

