28.05.2021
Auch in Brandenburg reifen jetzt die Erdbeeren

Foto: Heinz
Es werden weniger: Im Gegensatz zum Strauchbeerenobst verringerte sich die Brandenburger Anbaufläche für Erdbeeren in den vergangenen Jahren ebenso wie die Erträge. Auf derzeit 280 Hektar reifen Erdbeeren, im Jahr 2019 waren es noch 360 Hektar. Auch die Anzahl der Erzeuger von Erdbeeren ging zurück auf aktuell 60 Betriebe; 13 davon produzieren im geschützten Anbau.
Diese Zahlen wurde auf der Eröffnung der Erdbeersaison durch den Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V. genannt. Schauplatz der Veranstaltung war der Hof Falkensee westlich von Berlin. Und nicht nur wegen der Regenschauer mussten die Gastgeber Katrin und Hans-Peter Kruse Medien, Mitarbeiter und Majestäten zum Fototermin in die vier Erdbeer-Tunnel des Betriebes laden. Bislang reifen die Früchte auch nur im geschützten Anbau
Auch den Problemen war man dadurch ein Stück näher: Obwohl die Folientunnel genehmigungspflichtig seien und aufwändigen Antragsverfahren unterlägen, so hießt es in der Pressemeldung des
Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V., sei es noch immer nicht gelungen, beim Einzelhandel entsprechende Preise für das aufwändig erzeugte Obst zu erzielen. Auch deshalb werde jede fünfte Erdbeere nicht über den LEH, sondern über die Direktvermarktung an den Kunden gebracht. Bei den Erzeugern von Berlin und Brandenburg wächst gerade mal ein Zehntel aller in der Region verbrauchten Erdbeeren.
Marlis Heinz