01.03.2018
Bayer: Geschäft auf Vorjahresniveau

Werner Baumann, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG, auf der Bilanz-Pressekonferenz am 28.02.2018 in LeverkusenFoto: Bayer AG
Wichtig im Rahmen der geplanten Übernahme von Monsanto und den damit verbundenen kartellrechtlichen Freigabeverfahren war im vergangenen Jahr die vertragliche Vereinbarung, bestimmte Crop-Science-Geschäfte an BASF zu verkaufen. „Zusätzlich haben wir uns nun auch verpflichtet, unser gesamtes Geschäft mit Gemüsesaatgut zu veräußern. Hinzu kommen können der Verkauf oder die Auslizenzierung bestimmter weiterer Geschäftsaktivitäten von Bayer oder Monsanto“, sagte Baumann. Damit geht Bayer aktiv auf die Hinweise der Kartellbehörden ein. Jegliche Verkäufe bzw. Auslizenzierungen wären von einem erfolgreichen Abschluss der geplanten Übernahme von Monsanto abhängig, welcher weiterhin üblichen Vollzugsbedingungen unterliegt, einschließlich der notwendigen behördlichen Freigaben. „Operativ war 2017 ein Jahr mit Licht und Schatten“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Umsatz des Bayer-Konzerns erhöhte sich währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 1,5 (nominal 0,2) Prozent auf 35,015 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,288 Milliarden Euro lag trotz negativer Währungseffekte auf Vorjahresniveau. Der Umsatz im Agrargeschäft (Crop Science) ging wpb. um 2,2 Prozent auf 9,577 Milliarden Euro zurück, belastet durch das Pflanzenschutzgeschäft in Brasilien. Positiv entwickelte sich der Bereich Seeds (Saatgut und Pflanzeneigenschaften) mit einem Umsatzplus von wpb. 9,1 Prozent. Quelle: Bayer AG
