23.06.2023

Corteva Agriscience eröffnet Forschungs- und Entwicklungszentrum in Eschbach

Foto: Corteva Agriscience/Valentin Behringer

Corteva Agriscience hat sein erstes kombiniertes Pflanzenschutz- und Saatgutforschungslabor für die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika eröffnet, um Innovationen voranzutreiben und nachhaltige Lösungen für Landwirtinnen und Landwirte zu entwickeln. Der Ausbau des Forschungs- und Entwicklungsstandorts in Eschbach, in den fast sechs Millionen Euro investiert wurden, ermöglicht Corteva Agriscience, hochmoderne Pflanzenschutzstudien durchzuführen, die zur Entwicklung von Lösungen zum Schutz von Nutzpflanzen vor Schädlingen und Krankheiten beitragen. Das Forschungszentrum ist energieeffizient gebaut und hat keine Abwasseremissionen, was im Einklang mit der Nachhaltigkeitsverpflichtung von Corteva Agriscience steht. Der integrierte Standort beherbergt drei F&E-Funktionen, die sich auf die Entwicklung von Saatgutprodukten konzentrieren. So beschäftigten sich die Bereiche unter anderem mit der Erzeugung von stresstoleranteren und dem Klimawandel widerstandsfähigeren Nutzpflanzen, auf Ebene der Molekularbiologie mit einem Genotypisierungs-Labor, das die Prüfung der Saatgutreinheit unterstützt und mit der Erforschung und Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Zusammenführung von Pflanzenzüchtung und Pflanzenschutz-Feldforschung erleichtert auch die Entwicklung neuer Methoden, wie die digitale Versuchsauswertung mit Drohnen, die Fernerkundung und die Nutzung der Molekularbiologie, um die Anfälligkeit von Pflanzenkrankheiten für neue Wirkungsweisen zu verstehen. Der im Südwesten Deutschlands an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz gelegene Standort ist ein wichtiger F&E-Standort für die gesamte EMEA-Region und bietet eine hervorragende Basis für die Durchführung von Feldversuchen mit fast allen relevanten europäischen Kulturpflanzen. Er ist vollständig in das globale Labornetzwerk von Corteva integriert und ergänzt die anderen Labore in den USA. Die Anlage in Eschbach wird ebenfalls die lokale Wirtschaft ankurbeln und das nicht nur durch die Verlagerung europäischer Forschungsprogramme an diesen Standort, sondern auch durch die Beschäftigung von mehr als 30 WissenschaftlerInnen sowie Hilfskräften, zu denen ExpertInnen für Schädlings-, Krankheits- und Unkrautbekämpfung zählen. Elliot Heffner, Leiter der Pflanzenzüchtung von Corteva Agriscience in Europa, sagte: "Unsere Investition in das neue F&E-Zentrum in Eschbach spiegelt unser Engagement wider, den Landwirtinnen und Landwirten innovative Lösungen zu liefern, die die Produktivität verbessern und zu einem widerstandsfähigen und nachhaltigen globalen Nahrungsmittelsystem beitragen." "Durch unsere Arbeit, die im Einklang mit unserer Nachhaltigkeitsvision ist, bleiben wir unserem Engagement für die Entwicklung und den Einsatz innovativer und nachhaltiger landwirtschaftlicher Lösungen zum Wohle unserer Kunden, Verbraucher und der Gemeinden, die wir beliefern, treu.“ Andreas Huber, Corteva Agriscience Field Sciences Leader, EMEA, fügte hinzu: „Dieser neue Standort wird es uns ermöglichen, unsere Innovationen fortzusetzen sowie Landwirtinnen und Landwirte bei der Umstellung auf nachhaltigere Praktiken zu unterstützen.“ "Corteva Agriscience setzt sich für den Schutz der Umwelt ein und bietet den Landwirtinnen und Landwirten die Produkte, die sie zum Schutz ihrer Kulturen benötigen. Da die Nachfrage der Verbrauchenden nach Pflanzenschutzmitteln natürlichen Ursprungs wächst, wird sich Eschbach auch auf biologische Produkte und deren Wirksamkeit gegen europäische Schädlinge und Krankheiten konzentrieren.“ Quelle: Corteva Agriscience