05.09.2026

Minister Rainer: "Krise von nationaler Tragweite in Land- und Forstwirtschaft"

Bundesminister Rainer auf der Pressekonferenz zur Vorstellung des Ernteberichtes 2016 am 02.09.2026 in Berlin
Foto: BMLEH

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, hat am 2.September den amtlichen Erntebericht vorgestellt und Maßnahmen für die Liquiditätssicherung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie der Fischereiwirtschaft in Deutschland angekündigt.

In einigen Regionen Deutschlands haben Trockenheit und Hitze deutliche, teils verheerende Spuren auf den Feldern hinterlassen:

  • Mit rund 37,4 Millionen Tonnen geht die Erntemenge beim Getreide in diesem Jahr um 7,3 Prozent gegenüber dem guten Vorjahr deutlich zurück.
  • Bei der wichtigsten Getreidekultur, dem Winterweizen, liegt die Erntemenge voraussichtlich 10,4 Prozent unter dem Vorjahr!
  • Ähnlich ist die Lage beim Winterraps: Hier wird mit einer unterdurchschnittlichen Erntemenge, minus 11,5 Prozent unter dem Wert von 2025 gerechnet.
  • Für späte Kulturen (Zuckerrüben, Körnermais, Kartoffeln, Hopfen etc. sowie Futterbau mit Grünland und Silomais) ist die Ernte im September noch nicht abgeschlossen - vorläufige Schätzungen lassen aber hohe Ertragsverluste in vielen Regionen befürchten.
  • Besonders hart hat es zum Beispiel den Mais im Süden und Südwesten getroffen. Dort ist er vielerorts kaum gewachsen, teilweise haben die Pflanzen nicht einmal Kolben ausgebildet.
  • Auch bei der Getreide-Ernte insgesamt muss der Süden starke Verluste hinnehmen: In Bayern liegt die Ernte mit minus 8,6 Prozent deutlich unter dem mehrjährigen Durchschnitt.
  • In Mecklenburg-Vorpommern, dem größten Rapsanbauland, werden die Hektarerträge, vor allem durch Insektenschäden, voraussichtlich rund 25 Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt liegen.
  • Extrem angespannt ist die Lage auch beim Futter: Im Süden und Südwesten ist auf vielen Wiesen nach dem ersten Schnitt kaum noch Gras nachgewachsen. Viele Betriebe mussten deshalb schon im Sommer an ihre Futterreserven gehen.
  • Das macht sich auch bei den Preisen bemerkbar: Heu hat sich allein im August bundesweit um 17 Prozent verteuert. 

Die Bilanz nach der Ernte zeigt aber auch deutlich, dass die Landwirtschaft viele Risiken gleichzeitig tragen muss: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Nahost-Krise haben zu weltweiten Verwerfungen geführt. Das betrifft die Energie- und Düngemittelmärkte, Lieferketten sind eingeschränkt oder blockiert worden, die Produktionskosten steigen dadurch während gleichzeitig vielfach die Erzeugerpreise sinken – etwa beim Schweinefleisch. Jede dieser Belastungen wäre für sich genommen schon eine Herausforderung. In ihrer Summe und Gleichzeitigkeit setzen sie viele Betriebe massiv unter Druck. 

Bundesminister Rainer: "Wer Tag für Tag unsere Ernährung sichert und für unsere Kulturlandschaft arbeitet, muss sich darauf verlassen können, dass wir ihn in einer solchen Lage nicht alleinlassen. Unser Erntebericht zeigt Licht und Schatten mit regional großen Unterschieden, aber die Erntezahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Sie dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, wie ernst die Lage auf vielen Höfen tatsächlich ist. Meine Bewertung ist eindeutig: Wir haben es mit einer Krise von nationaler Tragweite zu tun. Es geht nicht darum, jede Ertragsschwankung staatlich auszugleichen. Wenn aber die Substanz unserer Betriebe und damit Produktionskapazitäten dauerhaft gefährdet sind, dann dürfen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Daran hängen regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze im ländlichen Raum und auch unsere Versorgungssicherheit in Deutschland. Eine solche Lage verlangt nach einer kraftvollen Antwort, damit unsere Betriebe handlungsfähig und liquide bleiben. Wir wollen einen Liquiditätsrahmen, der insgesamt rund eine Milliarde Euro umfasst, auflegen. Wir müssen jetzt handeln, bevor aus der akuten Krise ein dauerhafter Strukturbruch wird, gewachsene Strukturen und damit eine Stück Heimat verloren gehen. Deshalb will ich den Betrieben schnellstmöglich die notwendige Liquidität verschaffen, damit sie Betriebs- und Futtermittel beschaffen, handlungsfähig bleiben und vor allem die Ernte 2027 sicherstellen können. Denn am Ende geht es dabei auch um die Ernährungssicherheit in Deutschland." 

Die multifaktorielle Krise macht eine weitere Unterstützung durch den Bund notwendig. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat in dieser multifaktoriellen Krise ein Liquiditätsrahmen aufgesetzt: 

Liquiditätsprogramm 1

Das bestehende Liquiditätshilfeprogramm mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank wird um 300 Millionen Euro auf ein Darlehensvolumen von insgesamt 500 Millionen Euro aufgestockt. Die Darlehen stehen unbürokratisch und schnell zur Verfügung – ohne Nachweis von Notlage und Verwendung. 

Liquiditätsprogramm 2

Das BMLEH ist mit dem Bundesministerium für Finanzen in der Abstimmung, um schnellstmöglich ein zweites Liquiditätsprogramm über die Landwirtschaftliche Rentenbank aufzusetzen. Dieses Programm soll ebenfalls schlank ausgestaltet sein und möglichst zeitnah an den Start gehen – mit deutlich stärker gesenkten Zinsen und längeren Laufzeiten. 

Dünger- und Energie-Krisenpaket

Das BMLEH wird die EU-Düngemittelhilfen in Höhe von 60 Millionen Euro als Hektarprämien zielgenau den Betrieben zur Verfügung stellen, bei denen Kosten für Dünger oder Diesel stark gestiegen sind – unbürokratisch und ohne kompliziertes Antragsverfahren. 

Risikoausgleichsrücklage einführen

Die Folgen des Klimawandels sind für die Landwirtschaft längst Realität: Dürre, Hitze, Starkregen und andere Wetterextreme treten häufiger auf und führen zu immer stärkeren Schwankungen bei Erträgen und Einkommen. Die Betriebe brauchen deshalb ein wirksames Instrument, um in guten Jahren steuerfrei Vorsorge für Krisenjahre treffen zu können. Das BMLEH steht hierzu im Austausch mit dem Bundesministerium für Finanzen und setzt sich für die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage ein. Angesichts der veränderten klimatischen Bedingungen brauchen wir dieses Instrument jetzt. 

Gewinnglättung über 2028 hinaus

Um stark schwankende landwirtschaftliche Einkommen auszugleichen, strebt das BMLEH eine Verstetigung der sogenannten Gewinnglättung an. Auch hierzu laufen Gespräche mit dem Bundesministerium der Finanzen. 

Mehrgefahrenversicherung über die GAK fördern

Betriebe müssen sich besser gegen unterschiedliche Wetterrisiken absichern können. Das BMLEH will zum Aufbau einer flächendeckenden Absicherung gegen Wetterextreme wie Dürre, Frost oder Starkregen beitragen. Dafür soll im Austausch mit den Bundesländern eine Förderung von Mehrgefahrenversicherungen über die GAK ermöglicht werden. 

Auszüge aus dem Erntebericht:

Spargelernte sinkt auch 2026 weiter

Die Spargelernte zeigt einen rückläufigen Trend. Mit geschätzten 100.300 Tonnen wird die Erntemenge 3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 103.900 Tonnen liegen. Dies entspricht einem Rückgang von 10,3 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 und markiert den niedrigsten Wert seit 2010. Die im Ertrag stehenden Spargelanbauflächen gingen im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig zurück. Dies deutet auf eine Abschwächung des Trends abnehmender Anbauflächen hin. Der meiste Spargel wurde 2026 voraussichtlich in Niedersachsen gestochen, gefolgt von Bayern und Brandenburg. Die vorläufigen Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Vorerhebung im Juni 2026 und liefern Aussagen zu allgemeinen Tendenzen für das Erntejahr. Für die übrigen Gemüsearten außer Spargel gibt es keine amtlichen Erntevorschätzungen. Für das Jahr 2025 konnte für den deutschen Gemüsebau aber rückwirkend ein neuer Rekordwert bei der Erntemenge festgestellt werden. Rund 4,5 Millionen Tonnen Gemüse wurden geerntet – ein Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zu 2024 und der höchste Stand seit Beginn dieser gesamtdeutschen Statistik im Jahr 1990. 2025 erzeugten 5.960 Be SEITE 30 VON 48 triebe Gemüse und die Anbaufläche vergrößerte sich um 3,9 Prozent auf 131.700 Hektar. Spitzenreiter der ern testärksten Gemüsearten in 2025 war erstmals die Speisezwiebel (903.300 Tonnen; ein Plus von 21,4 Prozent gegenüber 2024), die Möhre (865.700 Tonnen) kam auf Platz zwei. Damit liegen gut automatisierbare Gemüse arten an der Spitze, während Arten mit hohen Arbeitskosten im Anbau weiter zurückgehen. Der Bio-Anteil lag im Jahr 2025 bei knapp 16 Prozent der Gemüseanbaufläche und 13,2 Prozent der Gemüseerntemenge.

Europäische Union: Obstbau 2025 mit steigenden Erträgen – Apfelernte voraussichtlich rückläufig

Im Jahr 2025 wurden nach Angaben der Agrarmarkt- Informations-Gesellschaft mbH (AMI) in der EU circa 43,5 Millionen Tonnen Tafelobst erzeugt (AMI-Markt Bilanz 2026). An der Spitze der Erzeugerländer stehen seit Jahren Spanien, Italien, Polen, Griechenland und Frankreich. Deutschland hat im Jahr 2025 circa 1,5 Millionen Tonnen Tafelobst produziert und liegt damit auf Platz sieben. Nach der frostbedingten niedrigen Ernte im Jahr 2024 von 10,5 Millionen Tonnen Äpfeln in der EU wurden im Jahr 2025 circa 11,3 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. Trotz einer Zunahme an extremen Wetterereignissen ist die Apfelproduktion wieder gestiegen, erreicht jedoch nicht den Wert von 2021 (12 Millionen Tonnen). Die größten Apfelproduzenten waren 2025 Polen, Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien. Die wichtigsten EU-Obstarten sind Äpfel, Orangen und Wassermelonen. Im Jahr 2025 wurden in ganz Europa circa 5,6 Millionen Tonnen Orangen geerntet. Orangen werden hauptsächlich in Spanien, Italien und Griechenland angebaut. Die Wassermelonenernte betrug im Jahr 2025 circa 3,1 Millionen Tonnen. Hauptproduzenten von Wassermelonen waren Spanien, Italien und Griechenland. Nach Schätzungen der World Apple and Pear Association (WAPA) werden für die Ernte in der Saison 2026/27 rund 9,5 Millionen Tonnen Äpfel und 1,95 Millionen Tonnen Birnen erwartet.

Deutschland: Geringere Apfelernte als im Vorjahr erwartet

Mit einer Anbaufläche von 32.700 Hektar bleiben Äpfel auch in diesem Jahr das mit Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Erwartet wird eine unterdurchschnittliche Apfelernte von 934.000 Tonnen bei einem durchschnittlichen Ertrag von 28,6 Tonnen pro Hektar. Damit dürfte die Apfelernte 2026 fast 18 Prozent unter dem Vorjahr und rund 5 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt (2016 – 2025) liegen. Nach der sehr ertragreichen Saison 2025 mit einer Erntemenge von 1,138 Millionen Tonnen Äpfeln ist insbesondere aufgrund der natürlichen Alternanz vieler Apfelbäume mit geringeren Erträgen zu rechnen. Das bedeutet, dass Bäume nach einem starken Behang im Vorjahr im Folgejahr häufig weniger Früchte tragen. In Thüringen beispielsweise wird deshalb nach der Rekordernte 2025 lediglich eine mittelmäßige Apfelernte prognostiziert. Betroffen sind unter anderem wichtige Sorten wie Jonagold und Elstar, bei denen ein geringerer Fruchtbehang festgestellt wurde. Zusätzlich bleibt die weitere Entwicklung stark von den weiteren Wetterbedingungen abhängig. Vor allem ausreichende Niederschläge sind entscheidend, damit die Äpfel bis zur Ernte ausreichend wachsen und die Früchte eine gute Qualität erreichen. Gleichzeitig können Hitze, Trockenheit, Starkregen oder Hagel die Erntemenge und die Qualität beeinträchtigen. So sind nach mehreren schweren Hagelunwetter-Serien im Juni und Juli 2026 im Alten Land an der Elbe zwischen Stade und Hamburg, dem größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Deutschlands, etwa zwei Drittel der rund 8.300 Hektar Apfelanbaufläche mindestens einmal beschädigt worden, sodass die Früchte tiefe Dellen und Risse aufweisen und oft nur noch als Verwertungsobst verwendet werden können.

Streuobst in Deutschland

Für die deutsche Streuobsternte, bei der ebenfalls die Äpfel wie im Marktobstbau dominieren, werden 2026 rund 450.000 Tonnen erwartet. Auch hier hängt das tatsächliche Ergebnis wesentlich von der Wasserversor gung in den Wochen vor der Ernte ab. Die geringeren Mengen könnten sich im Saisonverlauf auch auf die Verfügbarkeit und Preise auswirken. Wie stark dieser Effekt ausfällt, wird letztlich von der tatsächlichen Erntemenge, der Qualität der Früchte und der Entwicklung der Nachfrage abhängen

Steinobst

Nach einer bereits überdurchschnittlich guten Kirschenernte im Jahr 2025 werden für 2026 erneut hohe Ern temengen erwartet. Nach der ersten Ernteschätzung des Statistischen Bundesamtes zum Stichtag 10. Juni 2026 wird mit einer Gesamterntemenge von rund 49.300 Tonnen Süß- und Sauerkirschen gerechnet. Damit würde die Kirschenernte das gute Vorjahresergebnis von 47.100 Tonnen um 4 Prozent übertreffen. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 von 45.200 Tonnen entspräche dies einem Zuwachs von 9 Prozent. Besonders positiv sind die Ernteaussichten bei den Süßkirschen. Für 2026 wird eine Erntemenge von rund 39.500 Tonnen erwartet. Damit würde das bereits gute Ergebnis des Vorjahres um fast 6 Prozent übertroffen und der zehnjährige Durchschnitt von 33.400 Tonnen um 15 Prozent überschritten. Auf einer Anbaufläche von rund 5.600 Hektar wird ein durchschnittlicher Hektarertrag von 7 Tonnen erwartet. Dieser liegt 20 Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 von 5,8 Tonnen je Hektar.

Baden-Württemberg bleibt mit rund 2.600 Hektar das bedeutendste Bundesland für den Süßkirschenanbau. Für 2026 wird dort eine Erntemenge von rund 20.000 Tonnen erwartet, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Niedersachsen folgt mit einer Anbaufläche von rund 500 Hektar und einer erwarteten Erntemenge von etwa 5.300 Tonnen (ein Zuwachs von 4 Prozent gegenüber 2025). In Rheinland-Pfalz werden auf rund 700 Hektar voraussichtlich 2.800 Tonnen Süßkirschen geerntet, das sind 24 Prozent weniger als im Vorjahr.

Auch bei den Sauerkirschen wird gegenüber dem Vorjahr eine höhere Erntemenge erwartet. Nach ersten Schätzungen dürfte die Ernte 2026 rund 9.800 Tonnen erreichen und damit nur knapp über dem Vorjahreser gebnis liegen. Der zehnjährige Durchschnitt von rund 11.600 Tonnen wird dagegen um 15 Prozent unter schritten. Ursächlich hierfür ist vor allem die rückläufige Anbaufläche, die seit 2016 um rund 25,2 Prozent auf etwa 1.500 Hektar gesunken ist. Der erwartete Hektarertrag von rund 6,5 Tonnen liegt im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Rheinland-Pfalz bleibt das bedeutendste Bundesland für den Sauerkirschenanbau. Auf einer Anbaufläche von rund 460 Hektar wird dort eine Erntemenge von etwa 2.100 Tonnen erwartet. Dies entspricht einer Reduktion von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr

2026 fällt die Ernte von Pflaumen und Zwetschgen in Deutschland erfreulich gut aus: Mit schätzungsweise 49.300 Tonnen wird der starke Vorjahreswert zwar um fast 4 Prozent unterschritten, liegt aber mit 11 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (2016–2025). Bezogen auf die Anbaufläche von rund 4.100 Hektar ergibt sich ein erwarteter Durchschnittsertrag von rund 12 Tonnen je Hektar. Besonders in Baden-Württemberg, dem bedeutendsten Bundesland für den Pflaumen- und Zwetschgenanbau, ist eine starke Ernte zu erwarten (17.900 Tonnen). Im zweitgrößten Anbauland Rheinland-Pfalz fällt die Ernteprognose dagegen auf 9.900 Tonnen (minus 7 Prozent gegenüber 2016-2025). 

Strauchbeeren

Auch bei den Strauchbeeren war 2025 rückblickend ein sehr gutes Jahr. Insgesamt wurden rund 45.700 Tonnen geerntet, das waren 23,5 Prozent mehr als 2024 und die höchste Menge seit Beginn der Erhe bung 2012. Besonders stark legten Johannisbeeren zu. In Deutschland lag die Erntemenge für rote und weiße Johannisbeeren 2025 bei rund 9.300 Tonnen (ein Anstieg von 37,3 Prozent zu 2024 mit 6.800 Tonnen) und für schwarze Johannisbeeren bei rund 5.900 Tonnen (ein Anstieg von 107,4 Prozent zu 2024 mit 2.800 Tonnen) Kulturheidelbeeren blieben mit 17.300 Tonnen die wichtigste Strauchbeerenart. Lediglich die Himbeerernte ging um 11,1 Prozent auf 6.185 Tonnen zurück. SEITE 32 VON 48 Insgesamt zeigte sich in der Rückschau 2025 somit bei Birnen und Strauchbeeren ein deutlich positiveres Erntebild als im schwachen Erntejahr 2024 für diese Arten.

Sie können den gesamten Erntebericht 2026 hier abrufen.

Quelle: BMLEH