02.02.2021
Geschäftsjahr 2020 der Rentenbank: Starkes Förderneugeschäft

Den größten Anteil am Förderneugeschäft mit Programmkrediten hatte 2020 erneut die Sparte „Landwirtschaft“. Das Neugeschäft erreichte 2,1 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Euro). Die Landwirte fragten mehr Maschinenfinanzierungen nach.Foto: Valenta
Den größten Anteil am Förderneugeschäft mit Programmkrediten hatte 2020 erneut die Sparte „Landwirtschaft“. Das Neugeschäft erreichte 2,1 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Euro). Die Landwirte fragten mehr Maschinenfinanzierungen nach. Die Nachfrage nach Finanzierungen für Gebäude und Flächenkauf ging dagegen zurück.
Liquiditätssicherung stärker gefragt, jedoch auf moderatem Niveau
Für agrarwirtschaftliche Betriebe, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, öffnete die Rentenbank im März 2020 ihr Liquiditätssicherungsprogramm. Seit April 2020 bietet die Bank im Auftrag des BMEL auch verbürgte Darlehen zur Liqui-ditätssicherung an. Insgesamt vergab die Rentenbank 2020 mit 55,2 Mio. Euro deutlich mehr Liquiditätssicherungsdarlehen als im Vorjahr (10,2 Mio. Euro). Das vergleichsweise moderate Niveau zeigt allerdings auch, dass weite Teile der Land- und Forstwirtschaft die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser ver-kraften als anfangs befürchtet. Infrastrukturförderung im ländlichen Raum legt deutlich zu
Kräftige Zuwächse verbuchte die Rentenbank in ihrer Sparte „Ländliche Entwick-lung“. Das Neugeschäft stieg um gut 7 % auf 1,9 Mrd. Euro. Die Landesförder-institute fragten mehr Globaldarlehen der Rentenbank nach. Damit finanzieren sie insbesondere Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum.
Mit ihrer Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ richtet sich die Rentenbank an Betriebe, die der Landwirtschaft vor- oder nachgelagert sind. Hier erreichte das Förderneugeschäft 1,1 Mrd. Euro (1,2 Mrd. Euro). Finanzierungen für Maschinen waren stärker gefragt. Der Darlehensbedarf für Gebäude und Betriebsmittel ging dagegen zurück. Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank
